Start
Stadionhefte
Presse
Wimpel
Bilder
Autogrammkarten
Trikots
Fan-Schals
Gläser
Pins
Links
Updates
 

Stadionhefte

Saison 1964/1965 - 1969/1970
Saison 1970/1971 - 1979/1980
Saison 1980/1981 - 1989/1990
Saison 1990/1991 - 1999/2000
Saison 2000/2001 - 2009/2010
Saison 2010/2011 - 2019/2020

FDGB-Pokal bis 1991
Landespokal ab 1991
DFB-Pokal ab 1991
Europapokal

Olympia- und FuWo-Pokal,
DFV-Toto-Sonderrunde


Nachwuchs
Traditionsmannschaft


Programmhefte Olympia- und FuWo-Pokal sowie DFV-Toto-Sonderrunde

Der Olympia-Pokal war ein Wettbewerb des Deutschen Fußball-Verbandes der DDR sowie der Neuen Fußballwoche, der während
der DDR-Oberliga Spielzeit 1964/65 durchgeführt wurde. Pokalsieger wurde die Mannschaft des SC Motor Jena.
Mit dem Olympia-Pokal wurde die achtwöchige Unterbrechung der DDR-Oberliga-Saison 1964/65 überbrückt, die wegen der
Teilnahme der Fußballolympiaauswahl der DDR an den Olympischen Sommerspielen 1964 eingelegt wurde. Der Olympia-Pokal
hatte den Status von Pflichtspielen. Der Olympia-Pokal wurde vom 23. September bis 24. Oktober 1964 mit allen 14 Oberliga-
Mannschaften der Saison 1964/65 ausgetragen. Für den Wettbewerb wurden nach territorialen Gesichtspunkten zwei Staffeln
zu je sieben Mannschaften gebildet, in denen jeder gegen jeden in einer einfachen Runde (ohne Rückspiel) um Punkte antreten
musste. Dabei traten die Teams abwechselnd in Heim- und Auswärtsspielen an. Die beiden Staffelsieger bestritten das Finale.

Der SC Aubau Magdeburg betritt hierbei Spiele in der Staffel A gegen BSG Lok Stendal, SC Empor Rostock, SG Dynamo Dresden,
ASK Vorwärts Berlin, SC Dynamo Berlin sowie SC Neubrandenburg und wurde Sechster. (Quelle : Wikipedia)
Weitere Daten zu den einzelnen Begegnungen und eventuell erschienenen Programmheften liegen mir nicht vor.


BSG Lokomotive Stendal (a)
27.09.1964
Ergebnis n.b. (Zuschauer n.b.)



Der Pokal der Neuen Fußballwoche, kurz FuWo-Pokal war ein Wettbewerb des Deutschen Fußball-Verbandes, der in der
Spielzeit 1971/72 stattfand. Der Cup stand in der Tradition des 1964 ausgetragenen Olympia-Pokals und war ein Vorgänger
der 1974 und 1976 ausgetragenen DFV-Toto-Sonderrunde.
Der Fuwo-Pokal wurde im Jahr 1972 einmalig ausgetragen, gestiftet wurde er vom Fachblatt FuWo. Der 5 kg schwere und sechzig
Zentimeter hohe Pokal wurde von Goldschmied Wolfgang Friedrich aus Berlin-Eichwalde gefertigt. Der Wettbewerb fand
unmittelbar nach dem letzten Spieltag der Saison 1971/72 statt.
Am FuWo-Pokal nahmen alle 14 Oberliga-Mannschaften der Saison 1971/72 teil, auch die beiden Mannschaften auf den
Abstiegsplätzen. Für den Wettbewerb wurden zwei Staffeln gebildet, in denen jeder gegenjeden in einer einfachen Runde (ohne
Rückspiel) um Punkte antreten musste. Die jeweiligen Staffelsieger bestritten das Finale, die Zweitplatzierten spielten den dritten
Rang aus. Das Heimrecht wurde ausgelost. Pokalsieger wurde überraschend der FC Karl-Marx-Stadt, welcher in der Saison stets
im Abstiegskampf stand. Die Oberliga-Spitzenmannschaften aus Magdeburg, Berlin und Dresden mussten im Wettbewerb teils
ohne ihre Nationalspieler antreten, da diese für das Länderspiel gegen die Uruguayische Fußballnationalmannschaft sowie zur
Vorbereitung für die Olympischen Spiele abgestellt werden mussten.
Eine Wiederholung des Cups wurde in der Folgezeit vom DFV nicht mehr vollzogen. (Quelle : Wikipedia)
Bis auf die Begegnung gegen den HFC liegen mir zu den übrigen Begegnungen und eventuell erschienenen Programmheften keine
Angaben vor.


Hallescher FC (a)
28.05.1972
Ergebnis 0:3 (Zuschauer n.b.)

FC Hansa Rostock (a)
02.06.1972
Ergebnis n.b. (Zuschauer n.b.)

BFC Dynamo (a)
13.06.1972
Ergebnis n.b. (Zuschauer n.b.)



Die DFV-Toto-Sonderrunde war ein Wettbewerb des Deutschen Fußball-Verbandes sowie des VEB Sporttoto, der in den
Spielzeiten 1973/74 sowie 1975/76 stattfand. Der Cup stand in der Tradition des 1964 und 1972 ausgetragenen Olympia-Pokals
bzw. Fuwo-Pokals.
Die DFV-Toto-Sonderrunde diente analog zum Olympia-Pokal (1964) und zum Fuwo-Pokal (1972) in den Jahren 1974 und 1976 zur
erneuten Überbrückung der langen Sommerpause in der DDR-Oberliga. Bedingt durch die Qualifikation der
Fußballnationalmannschaft der DDR für die Fußball-Weltmeisterschaft 1974 und Olympischen Sommerspiele 1976 wurden die
Nationalspieler vorzeitig aus ihren Clubs abgezogen und nahmen nicht am Wettbewerb teil. Die Sonderrunden des DFV hatten
den Status von Pflichtspielen.
An der Sonderrunde nahmen alle vierzehn DDR-Oberligisten sowie erstmals auch die bestplatzierten Mannschaften aus der
DDR-Liga teil. 1973/74 wurde die Meisterschaft in sieben Staffeln mit je vier Mannschaften durch Hin- und Rückspiel ermittelt.
In der Spielzeit 1975/76 nahmen in insgesamt vier Staffeln jeweils sechs Mannschaften teil, spielten jedoch nur in einer einfachen
Runde.
Der DFV erließ gleich mehrere, sonst nicht übliche Regeln für die Sonderrunde. So gab es bei mindestens drei erzielten Treffern
einen Zusatzpunkt, während ein Platzverweis gleich den Verlust von zwei Punkten nach sich zog. Folge waren zum Teil drastisch
verzerrte Abschlusstabellen. Zumindest 1976 folgte nach jedem Spiel noch ein Elfmeterschießen. Für die Saison 1973/74 wurde der
FC Rot-Weiß Erfurt Gesamtsieger der Konkurrenz, da die Erfurter über das beste Punktverhältnis aller Staffelsieger verfügten.
Die Saison 1975/76 schloss zwar der 1. FC Magdeburg am erfolgreichsten ab, wurde aber offiziell nicht mehr als Sieger der
Sonderrunde gekürt.
In den einzelnen Staffeln waren die Fußballclubs den zweitklassigen Betriebssportgemeinschaften trotz des Fehlens diverser
Nationalspieler letztlich wieder deutlich überlegen. (Quelle : Wikipedia)
Weitere Daten zu den einzelnen Begegnungen und eventuell erschienenen Programmheften liegen mir nicht vor.

Ergebnisse 1974:
1. Spiel : FC Hansa Rostock - 1.FC Magdeburg 0:0
2. Spiel : 1.FC Magdeburg - Dynamo Schwerin 0:0
3. Spiel : Post Neubrandenburg - 1.FC Magdeburg 0:3
4. Spiel : 1.FC Magdeburg - Post Neubrandenburg 5:1
5. Spiel : Dynamo Schwerin - 1.FC Magdeburg 0:5
6. Spiel : 1.FC Magdeburg - FC Hansa Rostock 1:4

Ergebnisse 1976:
1. Spiel 23.05.1976 : 1.FC Magdeburg - BSG Sachsenring Zwickau 6:1 + Elfmeterschießen 4:2
2. Spiel : FC Carl Zeiss Jena - 1.FC Magdeburg 0:2 + Elfmeterschießen 3:2
3. Spiel : 1.FC Magdeburg - FC Rot-Weiss Erfurt 6:0 + Elfmeterschießen 3:2
4. Spiel 12.06.1976 : Einheit Wernigerode - 1.FC Magdeburg 1:5 + Elfmeterschießen 4:5
5. Spiel : Motor Nordhausen - 1.FC Magdeburg 0:9 + Elfmeterschießen 1:4


BSG Sachsenring Zwickau
23.05.1976
Ergebnis 6:1 (Zuschauer n.b.)

Einheit Wernigerode (a)
12.06.1976
Ergebnis 1:5 (Zuschauer n.b.)